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              Geschichte des Gebäudes                 

Wappen des Fürstlichen Palais am Balkongeländer auf der Nordseite des Gebaäudes

Das Hauptgebäude wurde 1785 im Zuge der Erweiterung der Stadt Öhringen durch Fürst Ludwig Friedrich Karl von Hohenlohe-Öhringen für den Oberleutnant von Porzig als Dienstwohnung errichtet. Von 1791 - 1806 diente es dem Fürsten selbst als Sommer-Residenz. Nach seiner Rückkehr aus Oberschlesien, wohin sich die Familie nach der Einverleibung des Fürstentums Hohenlohe in das Königreich Württemberg zurückgezogen hatte, ließ Fürst August II. das Palais zu seinem Hauptwohnsitz ausbauen. Von dieser Zeit als fürstliche Residenz zeugt das farbenprächtige Wappen am Balkongeländer auf der Nordseite. Nach den März-Unruhen verließ die Familie1849 Öhringen erneut und residierte fortan in Slawentzitz in Oberschlesien. Das Gebäude wurde nicht mehr genutzt und verfiel. Erst 1918 zieht das Kreiswehrersatzamt und das Reichsautobahnamt ein. Nach 1945 diente es als Auffangstation des Roten Kreuzes für Kriegsheimkehrer, auch die aus Schlesien vertriebene fürstliche Familie wohnte vorübergehend dort, es beherbergte später eine Nähschule und die Wohnung des Amtsrichters und diente schließlich auch als Arrestzelle für Übertreter der Sperrstundenanordnung der amerikanischen Militärverwaltung.

1982 kaufte das Land Baden-Württemberg das Gebäude und seine Nebengebäude und richtete dort ab April 1986 das Amtsgericht ein.

1994 wurde es im Inneren saniert und den Bedürfnissen eines modernen Dienstleistungsbetriebes angepasst. Äußerlich erhielt es wieder den ursprünglichen Putz in gebrochenem Weiß.

 

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